22,8 °C
9,7 km/h

Monatsbericht Juni 2018

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,7 °Cerheblich über dem Schnitt (normal 17,4 °C).

Es gab 24 warme Tage (normal 23), 15 Sommertage (normal 11), aber keinen heißen Tag (normal 2).

Das Tagesmaximum von 29,3 °C wurde am 11. um 15 Uhr 25 erreicht, die Minimaltemperatur betrug5,9 °Cam 23. um 5 Uhr 15.

Der Luftdruck bewegte sich ab Monatsmitte fast nur noch im Hochdruckbereich bei einem Schnitt von 1015,7 hPa

Erwähnenswert:

Die Reihe der warmen Monate setzt sich dieses Jahr offenbar fort. Im ersten Monatsdrittel lag der Schnitt 3,6 Grad über dem normalen Juniwert. Es war der dritte viel zu warme Monat in Folge. Nach Monatsmitte erwischte uns dann doch noch die im Juni gern auftretende Schafskälte, die uns nach den heißen Sommertagen besonders krass vorkam und den Schnitt deutlich nach unten rückte.

Trotz der vielen sommerlichen Tage hätte die Ausbeute an Sonnenstunden größer sein können. Lediglich an 6 Tagen erreichten wir 10 Stunden Sonne oder mehr. Dafür gab es aber auch nur zwei Tage mit nahezu keinem Sonnenschein. Der Monat schloss mit 205 Sonnenstunden (normal 214).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 34,0 l/m² erheblich unter dem Schnitt (nur 42% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 11,8 Litern erzielten wir am 28. bei Dauerregen ab 12 Uhr.

Mit 11 Niederschlagstagen, die bis auf 2 Tage sehr unergiebig waren, lagen wir unter dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 21. um 15 Uhr 20 mit nur 37km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,0 km/h eher niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Nordwest

Interessant am Rande:

Dieser Monat zeigte auf Grund der hohen Temperaturen eine Anhäufung von Gewittern, bei denen aber meist kaum Niederschlag fiel. Bis zum 11. waren bereits 5 Gewitter zu verzeichnen (im ganzen Monat normal 4). Beängstigend war der Niederschlagsmangel. Bis zum 27. waren gerade mal 19% des Monatsniederschlags gefallen. So wurde dieser Monat zusammen mit Juni 2000 zum zweit-niederschlagsärmsten Juni nach Juni 2003, der mit 23 l/m² noch trockener war.

Die Windmenge war für Juni sehr niedrig und wir erzielten auch nur 3 Tage mit 30 km/h oder mehr (normal 4).

Gesamteindruck

Nach dem heißen Maiende startete der Juni mit geringfügig niedrigeren Temperaturen, aber durchaus sommerlich warm. Doch bereits am 3. setzte ausgesprochen hochsommerliches Wetter ein, das uns viel Sonnenschein und einen Sommertag nach dem anderen bescherte. Am Abend des 6. verschaffte ein leichtes Gewitter etwas Abkühlung. Doch schon in den nächsten Tagen ging es sommerlich und gewittrig weiter. Ein Gewitter am Abend des 11. brachte endlich dringend erforderlichen Niederschlag und auch eine Abkühlung nach den hohen Temperaturen des Tages. Ein regelrechter Temperatursturz erfolgte am 13. Von 29,2 Grad Maximaltemperatur sank der Wert auf nur noch 16 Grad. Die um diese Zeit gern auftretende „Schafskälte“ sandte schon mal einen Vorab-Gruß. Doch dies war nur ein kurzes Zwischenspiel und ab dem 16. erfreuten wir uns erneut an sommerlichen Werten, die am 20. nochmals fast 29 Grad erreichten. Kurioserweise war genau zum Sommeranfang das vorläufige Ende der sommerlichen Witterung erreicht, denn es folgte ein erneuter Temperatursturz von 28 Grad auf nur noch 16 Grad, die Schafskälte schlug etwas verspätet nun so richtig zu. In den letzten Tagen des Monats fiel endlich dringend benötigter Niederschlag.

Insgesamt betrachtet war der Juni wie die beiden Vormonate deutlich zu warm, extrem niederschlagsarm bei etwas zu wenig Sonnenschein.

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