16,1 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Juli 2007

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,1 °C unter dem langjährigen Schnitt. (normal 19,3°C)

Zu 22 warmen Tagen (normal 27) gesellten sich 14 Sommertage (normal 16) und überraschenderweise 5 Tropentage (normal 4).

Das Tagesmaximum von 34,9 °C wurde am 15. um 17 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 8,7 °C am 11. um 5 Uhr 10.

Der Luftdruck bewegte sich zwischen 998 hPa und 1019 hPa. Nur einmal (am 23.) trat eine größere Luftdruckschwankung auf

Erwähnenswert:

In der ersten Juliwoche lagen die Temperaturen bis zu 4,8°C unter dem Schnitt, Sommertage suchte man vergeblich (ausgenommen den Monatsersten). So wundert es nicht, dass die Durchschnittstemperatur 13 Tage in Folge unter dem Schnitt lag. Genau das Gegenteil erwartete uns dann ab dem 14.: ein Tropentag folgte auf den anderen. Trotz dieser hohen Temperaturen bewegte sich der Schnitt auch bis zum 17. immer noch fast 2°C unter dem üblichen Wert. Selbst bis zum Monatsende konnte das Temperaturdefizit, trotz einiger sehr warmer Tage, nicht mehr ganz aufgeholt werden.

Die anfangs schlechte Witterung spiegelte sich zunächst auch in der Sonnenscheindauer wieder: Bis zum 10. waren gerade mal 45 Stunden Sonne zu vermelden. Als Ausgleich konnten wir dann vom 14. bis 17. Tage mit sagenhaften 14 Sonnenstunden erleben. Im Gesamtmonat erreichten wir leider nur an 6 Tagen eine Sonnenscheindauer von 12 Stunden und mehr, eine für Juli geringe Ausbeute. So wurde bis Monatsende mit 228 Stunden die übliche Sonnenscheindauer (261 Stunden) bei weitem nicht erreicht.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge von 81,2 Litern lag 10% unter dem Schnitt. Den höchsten Tagesniederschlag mit 21,2 Litern erzielten wir am 2. - schauerartig verteilt über den ganzen Tag.

Mit 20 Niederschlagstagen (normal 14) übertrafen wir den Schnitt erheblich.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 6. um 16 Uhr 30 mit 53km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 10,3 km/h wesentlich höher als im Juli üblich. Dabei blies der Wind hauptsächlich aus Süd-Südwest

Interessant am Rande:

In den ersten beiden Juliwochen verging kaum ein Tag ohne Regen. So waren bis zum 12. bereits zehn Niederschlagstage zu verzeichnen.

Lediglich im Zeitraum vom 13. bis 19. hatten wir eine durchgehend niederschlagsfreie Phase. Auch danach (20. bis 25.) waren wieder tägliche Schauer angesagt. So wundert es nicht, dass die Zahl der Regentage deutlich höher als üblich lag. Nun stehen im Jahresverlauf inzwischen den 4 niederschlagsreicheren Monaten (davon der Mai extrem) 3 niederschlagsärmere (darunter der Extremmonat April) gegenüber.

Die Windmenge des Monats war erneut deutlich höher als im Juli üblich, vor allem wegen der sehr windreichen Tage vom 1. bis 8. sowie vom 20. bis 24. An 3 Tagen sank die Windgeschwindigkeit niemals auf Null, an 12 Tagen wurden 30 km/h und mehr gemessen, davon an 4 Tagen (am 6., 20., 23. und 24.) mehr als 40 km/h

Gesamteindruck

Der Monat begann zwar gleich mit einem Sommertag, doch leider war es damit am 2. bereits vorbei. Temperaturen um 17°C und nachfolgende Regenfälle ließen nicht gerade sommerliche Gefühle aufkommen, zumal die Temperatur täglich weiter absank, um am 5. einen Durchschnittswert von nur noch 12,5°C zu erreichen. Zwar zeichnete sich ab dem 7. eine Wetterbesserung ab, aber nur für 2 Tage. Nun ging es wenig sommerlich (kältester Tage am 10. mit Schnitt 12,0°C) bis zum 12. weiter. Dank Hoch „Monika" meldete sich urplötzlich der Sommer mit einem Paukenschlag zurück: Am 14. stieg die Temperatur bei wolkenlosem Himmel bereits bis auf 31,4°C an und wir konnten den ersten Tropentag des Monats genießen, gefolgt vom 15. mit nahezu 35°C. Der nächste Tag erwies sich dann als der insgesamt wärmste mit 25,7°C Durchschnittstemperatur. Diese hochsommerliche Wetterlage wurde erst am Abend des 20. nach einem Gewitterschauer kurz unterbrochen. Weitere kräftige gewittrige Regengüsse am 21. ließen die Freude am Reichsstraßenfest etwas schwinden, doch von Unwettern blieb unser Raum im Gegensatz zu anderen Gebieten verschont. Nach einem deutlichen Luftdruckabfall am 23. setzte gegen Abend stärkerer Regen ein und am nächsten Tag erwies sich die Temperatur wieder weniger sommerlich. Auch in den nächsten Tagen zog sich der Sommer etwas zurück. In den restlichen Tagen des Monats erlebten wir ein eher wechselhaftes Wetter mit täglich sinkenden Temperaturen.

Insgesamt betrachtet war die erste Monatshälfte wenig sommerlich, dafür entschädigte der Rest mit einer Reihe von Sommer- und Tropentagen bei insgesamt zu wenig Sonne und zu vielen Regentagen.

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