12,9 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Januar 2021

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 0,1 °C unter dem Schnitt (normal 0,3°C).

Es gab 28 kalte Tage (normal 29), 26 Frosttage (normal 21) und 5 Eistage (normal 9).

Das Tagesmaximum von 10,8 °C wurde am 22. um 13 Uhr 35 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-7,3 °C am 11. um 3 Uhr 10.

Der Luftdruck schwankte in einem weiten Bereich von 990 hPa bis 1027 hPa und erzielte einen Schnitt von 1012,1 hPa

Erwähnenswert:

Den ganzen Monat über herrschten deutlich winterliche Temperaturen, der Schnitt lag bis auf das Monatsende immer unter dem Normalwert.

Der Januar verlief fast bis zur Mitte ähnlich trüb wie der Dezember, waren doch bis dahin gerade mal 16 Sonnenstunden erzielt. Erst ab dem 19. Januar ließ sich die Sonne häufiger sehen. Unangenehm war dennoch, dass an 16 Tagen die Sonne überhaupt nicht schien.

Doch dank der Tatsache, dass nur zwei Nebeltage (normal 6) auftraten, kamen bis Monatsende doch wenigstens 41 Sonnenstunden (normal 46) zusammen.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 58,6 l /m² im Schnitt (2% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 11,8 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 23. bei Dauerregen zwischen 0 und 10 Uhr.

Mit 17 Niederschlagstagen lagen wir über dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 12. um 15 Uhr 05 mit 62 km/h gemessen (windgeschützte Lage),

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 5,9km/h ganz erheblich zu niedrig und der Wind wehte hauptsächlich aus Südwesten

Interessant am Rande:

Trotz der beachtlichen Zahl von 13 Schneetagen (normal 5) war, ähnlich wie im Vorjahr, zunächst erheblicher Niederschlagsmangel im Januar vorhanden. Denn von den 18 Niederschlagstagen wiesen erst mal nur drei bis vier eine etwas größere Menge auf. Erst im letzten Drittel erfolgte eine starke Aufholjagd und das Soll wurde erreicht..

Die Windmenge war im Januar, ähnlich dem Dezember und November, so niedrig wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr, die Zahl der Sturmtage mit 7 allerdings über dem Schnitt (normal 5)

Gesamteindruck

Das Jahr startete mit leichtem Schneefall, der am 3. Januar immerhin eine Schneedecke von 2 cm zustande brachte. Sonnenschein war momentan mal wieder ein Fremdwort und bei Temperaturen, die ständig um Null Grad pendelten, setzte am 6. Januar Schneeregen ein. Nachdem uns in den ersten acht Tagen des Monats keinerlei Sonnenschein vergönnt war, ließ stetig steigender Luftdruck die Bewölkung geringer werden, wodurch aber gleichzeitig die Nachttemperatur deutlich ins Minus sank. Ab dem 11. Januar fiel der Luftdruck rapide ab, was am Tag darauf zu heftigsten Windböen und ganztägigem Schneefall führte. Der taute tags darauf im Ortsbereich relativ schnell weg, doch auf dem Schellenberg war Rodeln problemlos möglich. Nach einer frostigen Nacht mit -6 Grad überraschte uns am 15. Januar mehrstündiger Sonnenschein anstatt des angekündigten Nebels. Zwei Tage später einsetzender, ganztägiger Schneefall zauberte eine herrliche Winterlandschaft herbei, bei der nur noch Sonnenschein fehlte. Dieser Schneefall verursachte in unserem Raum zahlreiche Unfälle, vor allem durch die auftretende Glätte. Doch dies war nur ein kurzes Zwischenspiel, denn heftig fallender Luftdruck sorgte für starke Windböen und bis auf 10 Grad steigende Temperaturen, der Schnee schmolz zügig weg. Doch bereits in der Nacht des 24. Januar überraschte Schneefall mit einer Höhe bis zu 8 cm. Am 28. Januar trat ein, was alle Wetterdienste ankündigten: Die Temperatur stieg deutlich über Null Grad, Regen setzte ein, der Schnee schmolz weg und das Winterwetter war beendet.

Insgesamt betrachtet war der Monat endlich wieder mal ein echter Wintermonat mit Schnee und tieferen Temperaturen, allerdings auch oft sehr trüb mit zu wenig Sonnenschein.

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