Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 9,1 °C deutlich unter dem Schnitt (normal 9,7 °C).
Es gab 4 kalte Tage (normal 5), 2 Frosttage (normal 3), nur 5 warme Tage (normal 8) und keinen Sommertage (normal einen). Das Tagesmaximum von 21,9 °C wurde am 4. um 15 Uhr 25 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -1,1 °C am 29. um 5 Uhr 35.
Der Luftdruck bewegte sich in der ersten Monatshälfte fast ausschließlich im Tiefdruckbereich und schwenkte nur um den 20. erheblich nach oben. Dennoch lagen wir im Schnitt mit 1013,3 hPa im Normalbereich
Erwähnenswert:
Trotz eines Auf und Ab bei der Temperatur zeigte sich der Monat mit einem Plus von 0,6 Grad über die erste Hälfte hinaus eher zu warm und am 4. überraschte uns das erste Gewitter des Jahres. Erst gegen Monatsende schaffte es polare Kaltluft, den Schnitt doch noch deutlich zu senken und uns 2 Tage mit geringem Schneefall (normal einen) zu bescheren. Obwohl im ganzen Monat nur 2 Frosttage auftraten (normal 3 Tage), überraschte doch diese anhaltende Kälte gegen Monatsende.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 61,6l/m² etwas über dem Schnitt (19% mehr als üblich) . Den höchsten Tageswert mit 12,2 Litern erzielten wir am 16. - bei über den ganzen Tag verteilten Regen.
Mit 16 Niederschlagstagen lagen wir deutlich über dem Schnitt (normal 12).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 27. um 15 Uhr 25 mit 48km/h gemessen (windgeschützte Lage). Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,1 km/h noch im üblichen Bereich und der Wind wehte überwiegend aus Nordwest
Interessant am Rande:
Niederschlag war im ersten Monatsdrittel Mangelware. Bis zum 11. fielen gerade mal 12 l/m². Dies sollte sich in der zweiten Monatshälfte allerdings ändern.
Die Windmenge war trotz 10 Tagen mit 30 km/h oder mehr (normal 3) für den Monat eher gering. Nicht so verwöhnt wurden wir in den beiden ersten Monatsdritteln von der Sonne. Bis zum 20. waren gerade mal 48% des Monats-Solls erreicht. Auch bis zum Monatsende erzielten wir nur 7 Tage mit über 8 Stunden Sonne. So wurde mit 136 Stunden das Soll von 160 Stunden deutlich unterschritten. Wie gut ging es uns im Vorjahr, als an 16 Tagen die Sonne 8 Stunden und mehr zu sehen war.
Gesamteindruck
Nach einem kühlen Monatsstart ging es am 3. steil bergauf und wir erreichten immerhin fast 22 Grad, wobei nur eine geringe Schleierbewölkung etwas störte. Am Abend des 4. wurden wir nach einem sonnigen Tag vom ersten Gewitter in diesem Jahr und heftigem Regenfall überrascht. Danach, typisch April, ging es mit der Temperatur schnell bergab. Erst am 11. nahm der Frühling erneut einen Anlauf und ganztägiger Sonnenschein ließ die Temperatur wenigstens auf 17 Grad steigen. In den folgenden 6 Tagen wurde das Regendefizit durch teilweise heftigeren Niederschlag (12,2 Liter pro Quadratmeter am 16.) deutlich vermindert. Zugleich ging es mit der Temperatur stetig bergab und am 17. wurden nur noch 10,6 Grad erreicht. Erst ab dem 19. erfolgte ein merklicher Temperaturanstieg bei häufig wenig bedecktem Himmel und am 22. wurden immerhin 20 Grad erreicht. Diese Frühlingsgefühle erhielten aber einen heftigen Dämpfer. Am 23. erreichte uns eine Kaltfront aus dem Norden, die am Tag darauf den Tagesschnitt auf 3,7 Grad sinken ließ. Die Folge war ein kurzes, aber heftiges Schneegestöber am 25., allerdings für April nicht ungewöhnlich. Fast bis Monatsende mussten wir dann mit diesem Wintereinbruch leben. Hoffen ließen die beiden letzten Tage, die mit steigenden Temperaturen und viel Sonnenschein aufwarteten.
Insgesamt betrachtet war typisches Aprilwetter vorherrschend. Ein Wechsel von ganztägigem Sonnenschein mit plötzlichem Niederschlag und heftigen Temperaturschwankungen war kennzeichnend.