Monatsberichte 2026

Januar
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
 Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -1,1 °C erheblich unter dem Schnitt (normal 0,3 °C).
Es gab 29 kalte Tage (normal 29), 27 Frosttage (normal 21) und 9 Eistage (normal 9).

Das Tagesmaximum von 11,3 °C wurde am 15. um 13 Uhr 30 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -12,6 °C am 6. um 4 Uhr 30.
Der Luftdruck bewegte sich längere Zeit mehr im Tiefdruckbereich, was schließlich zu einem Schnitt von 1009,8 hPa

Erwähnenswert:
Nachdem die Winter in den letzten Jahren diesen Namen oft nicht verdienten, erinnerte dieser Januar an alte Zeiten. Die Nachttemperatur lag im ersten Monatsdrittel ständig im Minusbereich mit einem Durchschnittswert von – 0,9 Grad. Dazu setzte immer wieder Schneefall ein, wenn auch zunächst in recht geringen Mengen. Ein kompliziertes Zusammenwirken von Tief- und Hochdruckgebieten führte ab dem 22. Januar weiterhin zu echt winterlichem Wetter und am Monatsende war der Schnitt tatsächlich auf -1,2 Grad gesunken, also deutlich unter dem Normalwert von 0,3 Grad.
Erstaunlich war, dass trotz der vielen Nebeltage in der zweiten Monatshälfte 68 Sonnenstunden zu verzeichnen waren, ein Plus von 30 Prozent.

Die Niederschlagsmenge lag mit nur 50,8 l/m² etwas unter dem Schnitt (normal 57,3 l/m²). Den höchsten Tageswert mit 15,6 l/m² erzielten wir am 26. Januar ab 10:40 Uhr.
Mit 11 Niederschlagstagen lagen wir etwas unter dem Schnitt (normal 15).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 2.1. um 1 Uhr 40 mit 55 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit war mit 6,8 km/h eher niedrig und der Wind wehte fast nur aus Ost-Südost.

Interessant am Rande:
Obwohl in der ersten Monatshälfte sieben Niederschlagstage auftraten, war die Menge von 23 Liter pro Quadratmeter doch sehr gering, denn es fiel in der zweiten Monatshälfte bis zum 26. Januar weder Regen noch Schnee. Doch weil endlich auftretender Schneefall das Ganze etwas verbesserte, war es nicht erstaunlich, dass beim Niederschlag immerhin nur noch ein Defizit von 11 Prozent auftrat.
Die Windmenge war im Januar überschaubar und wir hatten immerhin sechs Tage mit heftigen Böen (normal 7).

  Der Januar startete mit Sonnenschein und am Folgetag kam es zum ersten richtigen Schneefall, jedoch in überschaubarer Menge. Auf Grund der täglich sinkenden Temperaturen erfreute diese weiß angehauchte Landschaft Jung und Alt, auch wenn die Temperatur am 6. Januar einen nächtlichen Tiefpunkt von -12,6 Grad erreichte. In den nächsten Tagen bahnte sich erneut Schneefall an, der aber, nachdem das Sturmtief Elli auch unseren Raum erreichte, in Regen von bis zu 8 Litern pro Quadratmeter am 9. Januar überging. Diese winterliche Witterung setzte sich mit zeitweisem Sonnenschein und erneut leichten Schneefällen bis zum 12. Januar fort. Nun legte der Winter eine Pause ein, die Temperatur stieg bis auf 11 Grad und die Sonne ließ sich wieder mal blicken. Erst am 17 Januar setzte mal wieder Nebel ein, in Donauwörth aber ein gewohntes Bild. Nach zwei Tagen war dies bei strahlendem Sonnenschein wieder überwunden und erst am 22. Januar setzte erneut ganztägiger Nebel ein und die Temperatur sank nachts bis auf -7,8 Grad..In durchaus recht kalten Nächten setze am 26. und 29. Januar kräftiger Schneefall ein, der Fußgängern und auch den Autofahrern heftige Probleme bereitete. So ging der Monat mal wirklich winterlich zu Ende

Insgesamt betrachtet war der Januar erstmals seit 2017 wieder ein echter Wintermonat mit Schneefall, tiefen Temperaturen und erfreulich viel Sonnenschein.

Februar
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 3,8 °C ganz erheblich über dem Schnitt (normal 1,3 °C).
Es gab 22 kalte Tage (normal 29), 12 Frosttage (normal 20) und keinen Eistage (normal 5).
Das Tagesmaximum von 17,2 °C wurde am 27. um 15 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -3,4 °C am 4. um 4 Uhr 00.
Der Luftdruck bewegte sich bis zum 20.2.konstant im Tiefdruckbereich, was zu einem Schnitt von nur 1007,8 hPa führte.

Erwähnenswert:
Nachdem der Januar uns vorgeführt hat, was Winter ist, zeigte sich die erste Hälfte des Februars von der milden Seite mit einem Schnitt von 2,7 Grad, ein für einen Wintermonat sehr hoher Wert. Nachdem sich der Luftdruck bis zum 19. Februar ständig im Tiefdruckbereich bewegte, erreichten danach erstmals Hochdruckgebiete unseren Raum, aber das änderte an den hohen Temperaturwerten nichts und der Monat endete mit einem Schnitt von 3,8 Grad.
Trotz der hohen Temperaturwerte kam, auch Grund der vielen Niederschläge, nur eine Zahl von 41 Sonnenstunden (normal 73) zusammen.

Die Niederschlagsmenge lag mit 94,8 l/m² extrem über dem Schnitt (normal 44,9 l/m²). Den höchsten Tageswert mit 19,4 l/m² erzielten wir am 19. Februar bei ganztägigem Fall von Nassschnee.
Mit 17
 Niederschlagstagen lagen wir deutlich über dem Schnitt (normal 13).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 22.2. um 7 Uhr 45 mit 39
 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit war mit 8,2 km/h im Normalbereich und der Wind wehte fast nur aus Ost-Südost.

Interessant am Rande:
Dieser Monat war bis 11. Februar mit einer Niederschlagsmenge von nur 6,4 l/m² extrem niederschlagsarm, was an sich nicht so ungewöhnlich ist, da im langjährigen Schnitt der Februar der niederschlagsärmste Monat des Jahres ist. Das sollte sich in der zweiten Monatshälfte gravierend ändern. Bereits am 17. Februar war das Soll des Monats fast erreicht und am Monatsende war erstmals ein Niederschlagsüberschuss von sagenhaften 111 Prozent eingetreten.
Die Windmenge war im Februar überschaubar, doch wir hatten immerhin acht Tage mit heftigen Böen (normal 7).

 Der Februar startete relativ mild und mit leichtem Schneefall. Am Tag danach ließ sich sogar die Sonne für 3 Stunden sehen. Diese für den Monat recht milde Wetterlage mit untertags ständigen Plus-Temperaturen bis fast 12 Grad blieb bis zum 11. Februar erhalten. Diese Wettersituation wurde durch Tiefdruckgebiete ausgelöst, die ein Rekordtief von nur noch 988 hPa erreichten. Nach einer langen Niederschlagspause fiel dann tatsächlich erstmals am 12. Februar eine merkliche Niederschlagsmenge von 15,8 Liter pro Quadratmeter. Von da an war leichter Regen ein täglicher Begleiter und am 16. Februar fiel über Nacht sogar mal Nassschnee, der aber auf Grund einer Tagestemperatur von 4 Grad schnell verschwand. Am 19. Februar meldete sich der Winter mit ganztägigem Schneefall erneut zurück, der auch am Tag danach noch eine winterliche Landschaft präsentierte. Doch auch hier war die Schneepracht nicht von Dauer, es war nach wie vor einfach zu mild. Die Temperatur stieg Tag für Tag an, um am 22. Februar 11 Grad zu erreichen und der Schneefall verwandelte sich in Dauerregen.

Dafür stieg die Hochwassergefahr, denn eine Niederschlagsmenge von 36,4 l/m² in drei Tagen ließ die Pegel kurz auf Meldestufe 2 steigen. Auch in den nächsten Tagen war kein Ende des Niederschlags ersichtlich. Zum Monatsende führte stark steigender Luftdruck Warmluft aus dem Süden in unseren Raum und ließ die Temperatur auf 17 Grad steigen.
Insgesamt betrachtet war der Februar kein richtiger Wintermonat, denn er war viel zu warm, wies nur kurzzeitig Schneefall auf und hatte einen erheblichen Mangel an Sonnenstunden.

März
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck

April
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Mai
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Juni
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Juli
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August
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September
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Oktober
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November
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Dezember
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