Monatsberichte 2012

Januar
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von +1,7°C erheblich über dem Schnitt (normal 0,1°C).
Es gab 29 kalte Tage (genau im Schnitt), nur 16 Frosttage (normal 21) und lediglich 3 Eistage (normal 10).
Das Tagesmaximum von 11,1 °C wurde am 1. um 15 Uhr 35 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -7,6 °C am 18. um 6 Uhr 40.
Ähnlich wie der Dezember wies auch dieser Monat heftige Luftdruckgegensätze auf (26,5 hPa Differenz am 5.), doch der Gesamtmonat lag mit 1020,6 hPa eindeutig im Hochdruckbereich.

Erwähnenswert:
Die warme Witterung des Dezember setzte sich im Januar nahtlos fort. So lag die Durchschnittstemperatur bis zum 7. unglaubliche 5 Grad über dem Normalwert. Bis zum 13. waren lediglich 2 Frosttage zu verzeichnen. Erst am 14. zeichnete sich ein deutlicher Wandel ab und am 27. trat sogar der erste Eistag des Monats auf. Dennoch war der Monat zu warm, erkennbar an der niedrigen Zahl der Frosttage und der vernachlässigbaren Zahl von Eistagen. Dass es noch wärmer geht, zeigt Januar 2007, der einen Schnitt von 4,1°C aufwies. Um einen richtig kalten Januar zu finden, muss man bis 2009 zurückgehen, wo ein Schnitt von -3,7°C zu verzeichnen war.

Von der Sonne wurden wir in der ersten Monatshälfte wahrlich nicht verwöhnt. So erzielten wir bis zum 13. gerade mal 10 Stunden Sonne. Da war es eine Wohltat, als am 16. und 18. endlich mal die Sonne mehr als 6 Stunden schien und so das erhebliche Defizit milderte. Dennoch war die Zahl der Tage mit einer Stunde Sonne oder weniger mit 18 recht hoch: Erstaunlicherweise wurde der übliche Schnitt mit 46 Stunden bis zum Monatsende recht genau erreicht. Wie unterschiedlich der Januar beim Sonnenschein sein kann, zeigen Januar 2009 (104 Stunden) und Januar 2010 (30 Stunden)

Die Niederschlagsmenge lag mit 113,8 l/m² erneut extrem über dem Schnitt ( 219 % des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 17 Litern erzielten wir am 19. - bei einem Niederschlagsmaximum zwischen 22 und 24 Uhr.
Mit 19 Niederschlags
tagen (normal 13) übertrafen wir den Schnitt deutlich.
Die höchste
Windgeschwindigkeit wurde am 5. um 11 Uhr 40 mit 76 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 12,7 km/h sehr hoch. Dabei wehte der Wind vorwiegend aus Westen.

Interessant am Rande:
Der Januar begann überaus regenreich. Bis zum 13. war das Niederschlagssoll des ganzen Monats bereits erfüllt. Dabei fiel der ganze Niederschlag bis zum 19. als Regen und erst am 20./21. stellte sich mäßiger Schneefall ein, der dennoch gleich zu Verkehrsunfällen führte. Erst gegen Monatsende wurde das Soll von 5 Schneetagen erreicht.
Nebel trat erfreulicherweise nur an 5 Tagen auf (normal 8 ), dafür waren immerhin 2 Gewitter zu vermelden
Ähnlich wie der Dezember zeigte sich auch der Januar sehr stürmisch. Im Gesamtmonat traten an 14 Tagen Geschwindigkeiten von 30 km/h und mehr auf. An 12 Tagen sank die Windgeschwindigkeit zu keinem Zeitpunkt auf Null.  

Mit milden 11°C startete das neue Jahr alles andere als winterlich. Recht böig bei heftigen Schauern wurde der Wind am 4., als wir die Ausläufer des Sturmtiefs „Ulli" zu spüren bekamen. Und schon näherte sich am 5. bei stark fallendem Luftdruck das Orkantief „Andrea", das uns sehr hohe Windgeschwindigkeiten, kräftige Schauer und sogar ein Gewitter bescherte. Auch in den nächsten Tagen ging es bei sinkenden Temperaturen stürmisch und regenreich weiter. Erst ab dem 9. setzte eine gewisse Wetterberuhigung ein. Dass es Januar ist, merkte man erstmals am 15., als zumindest eine Nachttemperatur von -4,6°C erreicht wurde, die in den Folgetagen noch weiter bis auf -7,6°C absank. Dafür ließ sich die Sonne 4 Tage lang für längere Zeit sehen und auch die UV-Strahlung stieg bereits geringfügig an. Leider erfolgte bereits am 19. ein erneuter Wetterwechsel mit Sturm und erheblichem Regen bei abermals zu hohen Temperaturen. Diese unfreundliche Wetterlage hielt auch in den Folgetagen an. Erst am 26. konnten wir nach Nebelauflösung einen sonnigen Tag genießen. Der Schneefall am nächsten Tag war nur von kurzer Dauer und ging dann in Nieselregen über. Endlich wurde es am 28. erstmals in diesem Monat richtig Winter. Heftiger Schneefall zauberte eine schöne Winterlandschaft herbei und auch die Temperaturen zeigten sich winterlich.
Insgesamt betrachtet war der Monat erneut deutlich zu warm, wiederum sehr stürmisch und dabei extrem niederschlagsreich.
Februar
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -3,2°C ungewöhnlich stark unter dem Schnitt (normal 1,1°C).
Es gab 26 kalte Tage (normal 24), 21 Frosttage (normal 19), 13 Eistage (normal 6) und sogar 12 sehr kalte Tage (Minimaltemperatur unter -10°C,  normal einer).
Das Tagesmaximum von +11,8 °C wurde am 29. um 13 Uhr 45 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -18,1 °C am 5. um 7 Uhr 45.
Der Luftdruckverlauf zeigte sich recht konstant: Bis zum 14. beeinflussten massive Hochdruckgebiete unser Wetter und auch in der 2. Hälfte gab es nur einen kurzen Abstecher in den Tiefdruckbereich. Daraus resultierte schließlich ein Schnitt von 1026,3 hPa.
Erwähnenswert:
Der Februarbeginn zeigte, dass es so wie im Dezember und Januar nicht weitergehen konnte. Bis zum 12. lag die Durchschnittstemperatur bei -10,8°C. Der bereits am 29.1. einsetzende Dauerfrost dauerte bis zum 14. an (fast 16 Tage). Dass uns diesen Monat eine extreme Kältewelle traf, zeigt nicht nur die sehr hohe Zahl der sog . „sehr kalten Tage", sondern auch ein Vergleich: man muss bis Februar 1986 zurückgehen, um einen Tiefstwert von -18°C zu finden. Der Monatsschnitt von -3,2 °C steht nach Februar 1986 (Schnitt -4,5°C) bei den Rekordwerten an zweiter Stelle. Getoppt im Hinblick auf Tiefsttemperaturen wurde das Ganze nur noch in anderen Monaten: Januar 1987 mit -20°C und März 2005 mit ebenfalls -20°C.
Im Gegensatz zum Vormonat begann der Februar deutlich sonniger. So wurden uns bis zum 8. bereits 44 Sonnenstunden beschert und die sonnige Wetterlage dauerte fast bis Monatsmitte an. Am 12. wurde sogar erstmals eine Sonnenscheinzeit von 8 Stunden erreicht. So war die Gesamtbilanz recht ausgeglichen: 10 Tagen mit 6 Stunden Sonne und mehr (davon an 4 Tagen sogar 8 Stunden Sonne) standen 10 Tage mit nur einer Stunde oder weniger gegenüber. Bis Monatsende wurden beachtliche 108 Stunden erreicht (normal 73).

Die Niederschlagsmenge lag mit 17,8 l/m² extrem unter dem Schnitt (nur 35% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit nur 5 Litern erzielten wir am 19. - bei leichten Niederschlägen zwischen 3 Uhr und 10 Uhr.
Mit 13 Niederschlags
tagen lagen wir exakt im Schnitt
Die höchste
Windgeschwindigkeit wurde am 15. um 11 Uhr 15 mit 50 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,2 km/h im üblichen Bereich. Dabei wehte der Wind vorwiegend aus Nordwest

Interessant am Rande:
Nach den regenreichen Monaten Dezember und Januar startete dieser Monat recht trocken. Bis zum 6. war keinerlei Niederschlag zu verzeichnen. Auch in den Folgetagen bis zum 12. war Niederschlag eher Mangelware. So waren bis Monatsmitte erst 9% des Monatsniederschlags erreicht.
Auch wenn es zunächst so aussah, als würde dieser Winter recht schneearm werden, so blieb uns doch vom 28.1. bis zum 18.2. eine Schneedecke zwischen 4 und 12 cm auf Grund der niedrigen Temperaturen erhalten. Anstatt der üblichen 5 Tage mit Schneefall kamen wir immerhin auf 8 Tage, an denen es schneite. Von Nebel wurden wir weitgehend verschont: gerade mal 3 Tage
(normal 5 ).
Waren Dezember und Januar sehr stürmisch, so zeigte sich dieser Monat deutlich ruhiger. Nur an einem Tag trat eine Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h auf.  

Nach dem sehr milden Januar begann der Februar sonnig und mit strengem Frost, der sich täglich massiv verstärkte. Tag für Tag sank die Quecksilbersäule weiter, um am 5. dann den Tiefpunkt mit -18,1°C zu erreichen. Häufig ganztägiger Sonnenschein ließ uns die Temperaturen nicht ganz so unangenehm empfinden. Nach leichtem Schneefall am 7. war das krasse Temperaturtief etwas überwunden. Dennoch dauerte die klirrende Kälte an, aber auch das sonnige Winterwetter und es herrschten weiterhin beachtliche Minusgrade im zweistelligen Bereich. Am 13. zeichnete sich ein Wetterwandel ab: es fiel Schnee und der Frost schwächte sich merklich ab. So lag die Tiefsttemperatur am 14. „nur" noch bei -5,4°C und erneuter Schneefall ließ die Schneedecke anwachsen. Am selben Tag. wurde dann erstmals die Null-Grad-Marke wieder leicht überschritten und tags darauf setzte relativ heftiger Schneefall ein. Rapide ansteigende Temperaturen (am 16. bereits +4°C) ließen die Schneedecke spürbar schmelzen. Bis zum 18. ging es mit den Temperaturen weiter bergauf, doch dann wurde es bei Sonnenschein nochmals für einige Tage winterlich kalt. Ab dem 22. wendete sich das Blatt erneut und die Tagestemperaturen stiegen auf zweistellige Werte an.

Insgesamt betrachtet war der Monat in der ersten Hälfte ungewohnt kalt. Zahlreiche Sonnenstunden und eine geringe Niederschlagsneigung ließen den Monat zu einem erfreulichen Wintermonat werden.
März
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von +7,3°C ganz erheblich über dem Schnitt (normal 5,2°C).
Es gab nur 11 kalte Tage (normal 16), 7 Frosttage (normal 13), keinen Eistage (normal einen) und überraschend bereits 3 warme Tage (normal keinen)
Das Tagesmaximum von 21,3 °C wurde am 16. um 16 Uhr 05 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -3,1 °C am 9. um 6 Uhr 40.
Der Luftdruck bewegte sich konstant im Hochdruckbereich, woraus ein Schnitt von 1025,0 hPa resultierte.

Erwähnenswert:
Wie bereits im Vorjahr zeigte sich der März äußerst mild. Verantwortlich dafür zeichnete vor allem eine ausgeprägte Schönwetterperiode ab dem 14., die nahezu bis Monatsende andauerte. Zusätzlich war die Zahl der Nachtfröste recht gering. Also beste Voraussetzungen für einen erfreulichen Frühlingsmonat. So wundert es nicht, dass die Durchschnittstemperatur an 24 Tagen über dem Schnitt lag.
In der ersten Märzwoche war Sonnenschein zunächst noch Mangelware. Dies sollte sich dann aber noch gewaltig ändern. Wir erzielten immerhin 11 Tage mit 8 Stunden Sonne oder mehr, darunter an 6 Tagen sogar 10 Stunden. Dem standen allerdings 11 Tage mit nur einer Stunde Sonne oder weniger gegenüber. Am Monatsende konnten wir auf beachtliche 158 Sonnenstunden (normal 125) zurückblicken.

Die Niederschlagsmenge lag mit 12,4 l/m² extrem unter dem Schnitt (nur 21% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit nur 3,4 Litern erzielten wir am 5. - bei einem Schauer zwischen 8 Uhr und 9 Uhr.
Mit 10 Niederschlags
tagen (normal 13) lagen wir unter dem Schnitt
Die höchste
Windgeschwindigkeit wurde am 29. um 17 Uhr 15 mit 50 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,3 km/h sehr niedrig. Dabei wehte der Wind vorwiegend aus Nordwest

Interessant am Rande:
Nach dem niederschlagsarmen Februar ging es im März ähnlich trocken weiter. Bis Monatsmitte waren erst 11% des üblichen Niederschlags gefallen. Dies änderte sich auch im weiteren Verlauf nur geringfügig und so endete der Monat mit einem massiven Niederschlagsdefizit. Er erwies sich als zweit-niederschlagsärmster Monat nach März 1984. Welch ein Gegensatz zu März 2001, in dem 157,7 l/m² fielen.
Vom Winter war diesen Monat gar nichts mehr zu spüren. Die üblichen 4 Schneetage fielen komplett aus. Dafür mussten wir allerdings 6 Nebeltage
(normal 3), meist in Form von Hochnebel, in Kauf nehmen.
Obwohl an 6 Tagen Windgeschwindigkeiten von über 30 km/h auftraten, erwies sich dieser Monat als der bisher windärmste des Jahres.

Der meteorologische Frühlingsbeginn zeigte sich leider nicht so sonnig und warm wie im Allgäu, sondern die ersten Tage war Hochnebel und damit tristes Grau mit leichtem Nieselregen vorherrschend. Zusehends sank auch die Temperatur ab. Am 6. und 7. ließ sich dann nach Nachtfrost erstmals die Sonne für knapp 6 Stunden blicken. Danach folgten zwar noch 3 trübe Tage, doch am 14. deutete sich bereits ein grundlegender und weitreichender Wandel zu vorfrühlingshaftem Wetter an. Am 16. war es dann bei überraschenden 21,3°C wirklich frühlingshaft warm. Auch der kalendarische Frühlingsanfang machte seinem Namen mit strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen alle Ehre. Die Tendenz ging bei den Temperaturen weiterhin deutlich nach oben, so dass wir in den Folgetagen nahezu bis Monatsende angenehme Werte (am 25. und 28. immerhin 20 °C) bei viel Sonnenschein genießen konnten. Lediglich ab dem 29. ließen aufkommende heftige Windböen und deutlich sinkende Temperaturen den Spaß am Aufenthalt im Freien schwinden.

Insgesamt betrachtet war der Monat in weiten Teilen ein sehr warmer, sonniger und extrem trockener Frühlingsmonat.
April
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 9,3°C unter dem Schnitt (normal 9,6°C).
Es gab noch 7 kalte Tage (normal 5), 4 Frosttage (normal 3), aber auch schon 6 warme Tage (normal 4), 4 Sommertage (normal einen) und überraschend einen heißen Tag (normal keinen).
Das Tagesmaximum von 31,8 °C wurde am 28. um 16 Uhr 30 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -2,1 °C am 2. um 6 Uhr 45.
Der Luftdruck bewegte sich nahezu ständig im Tiefdruckbereich (besonders krass am 10. und 19.), und daraus resultierte ein Schnitt von nur 1004,9 hPa.
Erwähnenswert:
Präsentierte sich der April 2011 als Sommermonat (4 Sommertage und eine Maximaltemperatur von 26,4°C), so erwies er sich heuer zunächst als das genaue Gegenteil. Vom 5 bis zum 9. sowie vom 15. bis 16. bewegten sich die Maximaltemperaturen im einstelligen Bereich und der Schnitt lag über die Monatsmitte hinaus 2,5°C unter dem Normalwert. Erst gegen Monatsende setzte ein rasanter Wandel ein. Am 27. konnten wir den ersten Sommertag, am 28. den ersten heißen Tag genießen, was für April ein neuer Rekord war. Mit einem Wert von 7 lag der UV-Index gegen Monatsende unerwartet hoch auf Grund der noch zu dünnen Ozonschicht.
Auch beim Sonnenschein mussten wir in der ersten Monatshälfte gewaltige Abstriche hinnehmen. Erst im letzten Drittel gelang eine enorme Aufholjagd und wir erzielten immer hin 7 Tage mit 10 Stunden Sonne, allerdings auch 8 Tage mit nur einer Stunde Sonne oder weniger. So wurden bis Monatsende doch noch 150 Stunden erreicht (normal 160). Was für ein Gegensatz zu April 2007, der mit 325 Sonnenstunden aufwarten konnte.

Die Niederschlagsmenge lag mit 36,6 l/m² deutlich unter dem Schnitt (nur 67% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit nur 6,4 Litern erzielten wir am 24. - bei über den ganzen Tag verteilten Niederschlägen.
Mit 14 Niederschlags
tagen (normal 12) lagen wir fast im Schnitt
Die höchste
Windgeschwindigkeit wurde am 21. um 13 Uhr mit 37 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,2 km/h eher etwas niedrig. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Nordwest.

Interessant am Rande:
Obwohl bis zum 15. bereits 9 Niederschlagstage zu verzeichnen waren, betrug die Regenmenge bis dahin gerade mal 17 l/m². Die Trockenheit der letzten 3 Monate setzte sich also zunächst fort. Lediglich einige Regengüsse vom 20. bis 24. ließen das Defizit etwas schwinden.
Die Windmenge war relativ bescheiden und es traten auch nur 4 Tage mit Geschwindigkeiten über 30 km/h auf.  

Der Monat startete sonnig, aber mit Nachtfrost. Ab dem 4. zeichnete sich ein deutlicher Temperaturrückgang ab, was für Ostern kein gutes Vorzeichen war. Am 5. setzte endlich dringend nötiger Niederschlag ein, wenn auch bei weitem nicht in ausreichender Menge. Am Ostersonntag waren dann Dächer und Landschaft leicht mit Schnee bedeckt, kein Wunder bei einer Morgentemperatur von 1°C und einem Maximalwert von 5,9°C. So war dann auch am Ostermontag eher der Wintermantel angesagt. Ein regelrechter Temperatursprung (typisch April) ereignete sich am 10.: mit 20,2°C lag die Temperatur um 13°C höher als am Vortag. Bereits am nächsten Tag war diese Eintagsfliege gestorben und bei Regen und 11°C waren wir wieder im April gelandet. Nun wurde es von Tag zu Tag kühler und am 15. erreichten wir nur noch eine Maximaltemperatur von 8,8°C. Doch launisch wie der April nun meist mal ist, änderte sich das in den Folgetagen bereits wieder. Ständige Temperatursprünge und ein Wechsel zwischen Sonnenschein und Regen prägte das Bild bis zum 24. Doch dann wendete sich das Blatt und extrem warme Luft aus dem Süden brachte ab dem 26. einen Vorgeschmack auf den Sommer, ein in diesem Monat bisher ungewohntes Gefühl.

Insgesamt betrachtet war der Monat fast bis Monatsende deutlich zu kalt, erneut sehr trocken und unbeständig bei etwas zu wenig Sonnenschein.
Mai
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,5°C deutlich über dem Schnitt (normal 14,4°C).
Es gab keinen kalten Tag mehr (normal einen), dafür aber schon 22 warme Tage (normal 17), 11 Sommertage (normal 5) und sogar einen heißen Tag (normal keinen).
Das Tagesmaximum von 31,6 °C wurde am 11. um 16 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug +0,1 °C am 17. um 5 Uhr 40.
Der Luftdruck wies erhebliche Schwankungen auf. Besonders krass war der Druckabfall vom 18. bis 21.
Erwähnenswert:
Im Gegensatz zum April verlief der Mai in der ersten Dekade mit einem Schnitt von 15,6°C deutlich wärmer als üblich. Erst der Vorstoß von Polarluft am 12. führte zu einem abrupten Temperatursturz mit absolutem Tiefpunkt am 16., der erst in der zweiten Monatshälfte langsam, aber stetig überwunden wurde. Vom Temperaturverlauf her war es mit einer regelrechten Achterbahnfahrt vergleichbar: Sommer und Winter in einem Monat.

Über Mangel an Sonnenschein konnte man diesen Monat nicht klagen. 6 Tage mit 12 Stunden Sonne und mehr (darunter sogar 2 Tage mit 14 Stunden) ließen die 2 Tage mit nur einer Stunde Sonne vergessen. So waren am Ende immerhin 247 Sonnenstunden zu vermelden (normal 200).

Die Niederschlagsmenge lag mit 45 l/m² erneut deutlich unter dem Schnitt (nur 53% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 13,2 Litern erzielten wir am 16. - bei mehreren über den ganzen Tag verteilten Schauern.
Mit 13 Niederschlagstagen (normal 14) lagen wir fast im Schnitt
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 16. um 15 Uhr 20 mit 45 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,1 km/h im üblichen Wertebereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Nordwest.

Interessant am Rande:

Der Mai, der ja im Normalfall eher ein regenreicher Monat ist (normal 84 l/m²), zeigte sich dieses Jahr ähnlich trocken wie die drei Vormonate. Kein Wunder, es fiel ja auch nur an 4 Tagen nennenswerter Niederschlag, die restlichen 9 Regentage waren vernachlässigbar.
Trotz der zum Teil für Mai sehr hohen Temperaturen war kein Gewitter zu verzeichnen (normal 3).
Die Windmenge war ähnlich niedrig wie in den letzten 3 Monaten, allerdings traten dennoch an 6 Tagen Windgeschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf.

Der Start in den Mai gestaltete sich angenehm warm und gleich am 2. genossen wir den ersten Sommertag. Erst am 5. deutete sich ein Wandel in Richtung kühleres, regnerisches Wetter an, was für die Natur aber enorm wichtig war. Doch bereits ab dem 8. stiegen die Temperaturen an und es war angenehm mild. Dies gipfelte am 10. und 11. in hochsommerlichen Temperaturen bis 31,6°C. Und dann der Schock. Pünktlich, dass man die Uhr danach hätte stellen können, beendeten die Eisheiligen am 12. das sommerliche Zwischenspiel und der Maximalwert sank am 13. auf 15 °C. Vor Nachtfrost blieben wir aber verschont. Nahezu winterlich kalt wurde es am 16., als bei heftigen Windböen und Graupelschauern die Durchschnittstemperatur nur noch 6°C betrug. An Christi Himmelfahrt zeichnete sich langsam ein Lichtblick ab und wir konnten immerhin 10 Stunden lang die Sonne genießen. Dieser Aufwärtstrend hielt an und bei weiter zunehmendem Sonnenschein wurde am 19. endlich wieder ein Sommertag erreicht, was sich in den Folgetagen fortsetzte. Nachdem die schwül-warme Luft ab dem 25. durch trockenere Luft aus dem Norden abgelöst wurde, konnten wir an den Pfingsttagen (27./28.) gefahrlos Unternehmungen planen.

Insgesamt betrachtet war der Monat deutlich zu warm, zu trocken und recht sonnenscheinreich.
Juni
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 17,7°C über dem Schnitt (normal 17,3°C).
Es gab 24 warme Tage (normal 22), 13 Sommertage (normal 10) und 4 heiße Tage (normal 2).
Das Tagesmaximum von 32,4 °C wurde am 30. um 16 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,4 °C am 5. um 7 Uhr 05.
Der Luftdruck zeigte ein stetiges Auf und Ab und lag vor allem in der ersten Monatshälfte meist im Tiefdruckbereich. (Schnitt: 1012,2 hPa)
Erwähnenswert:
Wie schon oft erwähnt, tritt ja die sog. "Schafskälte" in unseren Breiten zwischen dem 4. und 20. Juni auf. So machte sie sich auch heuer wieder recht pünktlich bereits ab dem 4. bemerkbar, wenn auch in sehr abgemilderter Form. Dennoch lag die Durchschnittstemperatur 14 Tage in Folge ganz erheblich unter dem Schnitt (ausgenommen den 7.). Erst nach Monatsmitte setzte der große Wandel in Richtung hochsommerliches Wetter ein und das Temperaturdefizit konnte völlig ausgeglichen werden.

Für einen Juni war die Sonnenscheindauer bis zum 14. mehr als mager. An keinem Tag wurden bis dahin mehr als 6 Stunden Sonne erreicht. Auch hier setzte, ähnlich wie bei den Temperaturen, am 15. der Wandel ein. So erzielten wir letztlich doch wenigstens magere 4 Tage mit 12 Stunden Sonne oder mehr, leider auch 6 Tage mit nur 2 Stunden. Am Monatsende konnten wir so 192 Sonnenstunden verzeichnen (normal 214). Da sehnt man sich nach dem Rekordjuni 2007, der 239 Stunden aufzuweisen hatte.
Die Niederschlagsmenge lag mit 103,0 l/m² über dem Schnitt (26% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 15,4 Litern erzielten wir am 13. - bei bei einem Starkregen ab 18 Uhr.
Mit 20 Niederschlagstagen (normal 15) lagen wir deutlich über dem Schnitt.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 30. um 21 Uhr 45 mit 74 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,5 km/h recht niedrig. Dabei wehte der Wind erneut hauptsächlich aus Nordwest.

Interessant am Rande:
Nach 4 zu trockenen Monaten änderte sich im Juni das Bild grundlegend. Bis zum 8. waren bereits 50% des Monatsniederschlags gefallen und am 21. war das Monatssoll erreicht.
Da immer wieder schwül-warme Luft auf kältere Luftmassen traf, kam es zu häufigen Niederschlägen und die Gewitterneigung war etwas erhöht. So verzeichneten wir 6 leichte Gewitter (normal 4).
Dieser Monat war heuer der windärmste Monat, obwohl an 7 Tagen Geschwindigkeiten von 30 km/h und mehr auftraten.
Der Juni begann etwas kühler und regnerisch, doch genau das war für die Natur dringend nötig. Allerdings war dadurch vom Sommer bis zum 6. nicht so richtig etwas zu spüren. Erst am 7. erzielten wir den ersten Sommertag, aber gleichzeitig auch gegen Abend einen heftigen Schauer mit leichtem Gewitter. Recht wechselhaft und eher leicht unterkühlt entwickelte sich das Wetter weiter. Am 11. kam es bei einem Gewitter zu Starkregen mit einer unglaublichen Regenrate von 295 l/m² sowie leichtem Hagelschlag. Nass und kühl zeigten sich auch die folgenden Tage. Erst am 15. trat eine Wetterbesserung ein, die endlich mal wieder zu einem Sommertag und einen Tag danach sogar zu einem heißen Tag führte. Diese sommerliche, aber etwas labile Witterung hielt über den kalendarischen Sommeranfang am 21. hinaus an. Erst am 25. wurde es merklich kühler, doch bereits einen Tag später stiegen die Temperaturen erneut deutlich an. Sehr heiß und mit einem Paukenschlag in Form von heftigsten Sturmböen, Schauern und Gewitter endete der Monat.

Insgesamt betrachtet war der Monat deutlich zweigeteilt: in der ersten Hälfte erheblich zu kalt und sonnenarm, in der zweiten Hälfte dagegen ausgesprochen sommerlich.
Juli
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,9°C unter dem Schnitt (normal 19,2°C).
Es gab 28 warme Tage (normal 27), 16 Sommertage (normal 15) und 3 heiße Tage (normal 4).
Das Tagesmaximum von 34,6 °C wurde am 27. um 16 Uhr 05 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 9,1°C am 23. um 4 Uhr 55.
Der Luftdruck bewegte sich in der ersten Monatshälfte fast dauernd im Tiefdruckbereich. (Schnitt: 1013,7 hPa)

Erwähnenswert:
Obwohl seit Monatsbeginn kein konstantes Sommerhoch in Sicht war, lag die Durchschnittstemperatur bis zum 11. dennoch 0,6°C über dem Schnitt. Das konnte aber nichts daran ändern, dass es danach vom 12. bis 22. mit kurzen Unterbrechungen stetig bergab ging und wir weit von üblichen Werten entfernt waren. Erst ab dem 24. wendete sich das Blatt und eine Hitzewelle ließ den Schnitt deutlich ansteigen.

Bis Monatsmitte war die Sonnenausbeute recht mäßig: gerade mal 35% des üblichen Wertes. Auch der Gesamtmonat konnte als Sommermonat nicht überzeugen: nur 4 Tage mit 12 Stunden Sonne oder mehr (2010 waren es stolze 14 Tage) und dafür 5 Tage mit nur 2 Stunden Sonne oder weniger. Entsprechend mager fiel die Bilanz aus: lediglich 202 Sonnenstunden (normal 229).
Die Niederschlagsmenge lag mit 60,4 l/m² deutlich unter dem Schnitt (nur 68% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 15,2 Litern erzielten wir am 7. - bei bei einem Schauer zwischen 3 Uhr und 8 Uhr.
Mit 15 Niederschlagstagen (normal 14) lagen wir im Schnitt.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 14. um 14 Uhr 50 mit 42 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,0 km/h relativ hoch. Dabei wehte der Wind erneut hauptsächlich aus Nordwest.

Interessant am Rande:

Ähnlich wie im Vormonat begann der Juli niederschlagsreich. So war bereits bis zum 9. die Hälfte des Monatssolls erreicht. Doch ab Monatsmitte herrschte im Gegensatz zu Norddeutschland eher Trockenheit, was am niedrigen Wasserstand von Donau und Wörnitz zu erkennen war.
Da sich ein Großteil des Monats eher als zu kühl erwies, wundert es nicht, dass auch die Gewitterneigung relativ gering war: nur 3 Gewitter anstatt 5.
Der Monat zeigte sich wieder etwas windreicher als der Vormonat und wies immerhin 9 Tage mit Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf.

Die Gewitterfront, die bereits kurz vor Mitternacht am 30. Juni blitzartig aufgezogen war, führte am Monatsersten die ganze Nacht über zu einer hohen Blitzrate mit Schauern und Sturmböen. Doch bereits ab dem 4. war sommerliche Witterung vorherrschend, wobei sich die Wetterlage über Tage hinweg als sehr unbeständig erwies. So zeigte sich ein ständiger Wechsel zwischen Sonnenschein, Schauern und Gewitter. Ab dem 12. zog sich der Sommer merklich zurück und die Maximalwerte gingen auf 21°C zurück. Auch ein kurzes sommerliches Zwischenspiel am 18. und 19. konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Sommer nicht so richtig einstellen wollte. Das änderte sich erst am 23., als nach deutlichem Luftdruckanstieg und ganztägigem Sonnenschein endlich wieder ein Sommertag und danach sogar der erste heiße Tag des Monats erzielt wurde. Diese „Mini-Schönwetterperiode" bescherte uns am 27. den bisher heißesten Tag des Jahres mit 34,6°C und die wärmste Nacht mit einer Minimaltemperatur von 19°C.
Insgesamt betrachtet war der Monat überaus unbeständig bei einem deutlichen Sonnenschein- und Niederschlagsmangel und erst zu Monatsende wurde es so richtig sommerlich heiß.
August
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7°C deutlich über dem Schnitt (normal 18,8°C).
Es gab 30 warme Tage (normal 26), 18 Sommertage (normal 14) und 5 heiße Tage (normal 3).
Das Tagesmaximum von 35,6°C wurde am 20. um 16 Uhr 40 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 9,8°C am 13. um 6 Uhr 30.
Der häufig wechselnde Luftdruck wies einen Schnitt von 1014,9 hPa auf.

Erwähnenswert:
Sieht man von den etwas bescheidenen Temperaturwerten vom 6. bis 11. ab, konnte man über den August als Sommermonat nicht klagen. Sämtliche Durchschnittswertewerte bei Sommertagen und heißen Tagen wurden deutlich überschritten. Werte des Rekord-August 2003 (14 heiße Tage und 28 Sommertage) wurden allerdings bei weitem nicht erreicht. Auch von einer Tropennacht (Minimaltemperatur >= 20°C) waren wir in der wärmsten Nacht des Monats (am 22.) mit 19,3°C noch etwas entfernt.

Die Sonnenscheindauer lag im üblichen Rahmen. 4 Tagen mit 10 Stunden Sonne standen nur 3 Tage mit einer Stunde Sonnenschein gegenüber. So lag die Gesamtbilanz mit 220 Stunden geringfügig über dem Schnitt (normal 213).
Die Niederschlagsmenge lag mit 94,2 l/m² über dem Schnitt (24% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 30,6 Litern erzielten wir am 3. - bei bei einem Starkregen zwischen ein Uhr und 3 Uhr sowie um 14 Uhr.
Mit 15 Niederschlagstagen (normal 13) lagen wir fast im Schnitt.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 26. um 15 Uhr mit 38,6 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,7 km/h ausgesprochen niedrig. Dabei wehte der Wind zu etwa gleichen Teilen aus Nordwest und Ost-Südost.

Interessant am Rande:

Zwei Tage mit heftigem Niederschlag (am 3. und 6.) sorgten dafür, dass bis zum 7. bereits 57% des Monatsniederschlags erreicht waren. Doch dann herrschte erheblicher Niederschlagsmangel und die Waldbrandgefahr stieg deutschlandweit massiv an. Am 24. wurde bereits das Monatssoll erreicht, da am 16. und 24. erneut erhebliche Niederschlagsmengen erzielt wurden. So kam es zur kuriosen Situation, dass trotz erheblicher Trockenheit in weiten Teilen des Monats ein Niederschlagsüberschuss eintrat.
Erstaunlicherweise lag trotz der hohen Temperaturen die Zahl der Gewitter mit 4 fast im Schnitt (normal 3).
Der Monat war der bisher windärmste des Jahres und wies auch nur 3 Tage mit 30 km/h oder mehr auf.

Der 1. August begann so, wie man es sich wünscht: wolkenlos und mit einem Temperaturmaximum von fast 32°C. In der Nacht des 3. glich während eines leichten Gewitters ein massiver Regenschauer (30,6 l/m²) den aktuellen Niederschlagsmangel etwas aus. In den Folgetagen blieben die Temperaturen bis zum 11. auf einem etwas niedrigeren, aber immer noch sommerlichem Niveau. Doch bereits ab dem 12. zeigte uns der August, was noch möglich ist. Mit Werten weit über 30°C legte der Sommer ab dem 17. nochmals so richtig los. Mit einem Maximalwert von 35.6°C am 20. erreichten wir fast die Rekordtemperatur des August 2003, der 36.3°C aufzuweisen hatte. Diese Hitzeperiode bei relativ starker Schwüle machte Menschen mit Kreislaufproblemen durchaus zu schaffen. Erst massiver Niederschlag am 24. senkte die Temperaturen vorübergehend auf übliche und erträgliche Werte. Hochsommerlich (ausgenommen die beiden letzten Tage) ging der Monat zu Ende.

Insgesamt betrachtet war der August ein heißer Sommermonat mit ungleichmäßig verteilten Niederschlägen und ausreichend Sonnenschein.

September
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 14,3°C nahezu im Schnitt (normal 14,4°C).
Es gab 14 warme Tage (normal 13), 5 Sommertage (normal 3) und keinen kalten Tag (normal einen)
Das Tagesmaximum von 29,2°C wurde am 10. um 14 Uhr 30 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 2,2°C am 20. um 7 Uhr 15.
Der Luftdruck bewegte sich, ausgenommen das letzte Monatsdrittel, überwiegend im Hochdruckbereich und wies einen Schnitt von 1014,9 hPa auf.

Erwähnenswert:
Im ersten Drittel war der Monat eindeutig noch nahezu hochsommerlich geprägt und die Temperaturen lagen 12 Tage in Folge weit über dem Schnitt. Umso krasser war der Temperatursturz am 12. spürbar, der aber nach 3 Tagen bereits wieder überwunden war. Klar, dass die Temperaturen ab Monatsmitte dennoch stetig nach unten wiesen. Insgesamt war dieser Sommer, der ja am 21. endete, mit einem Schnitt von 18,4 Grad deutlich wärmer als die beiden letzten Sommer (2011 mit 17,7 Grad und 2010 mit 17,4 Grad).
Die Sonnenscheindauer war etwas dürftig. 10 Stunden Sonne wurden nur an einem Tag erreicht, dafür zumindest 6 Tage mit 9 Stunden und allerdings auch 4 Tage mit nur einer Stunde Sonne oder weniger. Kein Wunder, dass wir mit 148 Stunden vom Soll (normal 179) deutlich entfernt waren.

Die Niederschlagsmenge lag mit 37,2 l/m² markant unter dem Schnitt (nur 61% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 16,2 Litern erzielten wir am 27. - bei bei einem Starkregen zwischen 2 Uhr und 5 Uhr.
Mit 13 Niederschlagstagen lagen wir exakt im Schnitt.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. um 17 Uhr 20 mit 54,7 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,1 km/h im Normalbereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Nordwest.

Interessant am Rande:

Das erste Monatsdrittel zeigte sich überaus trocken. Bis zum 10. war gerade mal ein Liter Regen gefallen und auch zur Monatsmitte waren erst 4 l/m² erreicht. Das machte sich am niedrigen Wasserstand von Wörnitz und Donau (62cm) bemerkbar. Erst gegen Monatsende konnte das Defizit durch einen stärkeren Niederschlag am 27. etwas verringert werden.
Mit nur 4 Nebeltagen (normal 5) waren wir recht gut bedient.
Der Monat war zusammen mit August der bisher windärmste des Jahres und wies nur 4 Tage mit 30 km/h oder mehr auf.
 

Der meteorologische Herbstanfang gestaltete sich etwas kühl und mit leichtem Niederschlag. Doch bereits ab dem 3. erreichte das Thermometer sommerliche Werte, allerdings bei recht geringem Sonnenschein. Doch ab dem 7. bescherte uns das kräftige Hoch „Dennis" ganztägigen Sonnenschein bei Werten von 25°C und mehr. Die größte Steigerung konnten wir am 10. mit einem Maximum von 29,2°C genießen. Am 11. deutete sich gegen Abend ein massiver Wandel an. Ein Gewitter zog nördlich an Donauwörth vorbei, doch wir bekamen nur minimalen Niederschlag, jedoch heftigen Sturm zu verspüren. Aber dann erfolgte am 12. der erwartete Temperatursturz von 29 Grad auf nur noch 15 Grad. Diese merkliche Abkühlung hielt bei vor allem recht kalten Nächten (am 14. nur 2,6 Grad) bis zum 15. an. Danach ging es mit den Temperaturen wieder bergauf und es gipfelte in einem erneuten Sommertag am 18. Dass es so nicht weitergehen konnte, erlebten wir am 19. Die Temperatur sank erneut stark ab und dringend nötiger Regen fiel, wenn auch immer noch nicht in ausreichender Menge. Das Monatsende klang mit herbstlichen Temperaturwerten aus.
Insgesamt betrachtet war der September bei erheblichem Niederschlagsmangel eher sommerlich geprägt und zeigte sich erst im letzten Drittel herbstlich.
Oktober
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
 Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 8,8°C deutlich unter dem Schnitt (normal 9,7°C). Es gab noch 2 warme Tage (genau im Schnitt), 8 kalte Tage (normal 6) und 4 Frosttage (normal 3) Das Tagesmaximum von 22,9°C wurde am 6. um 15 Uhr 15 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -2,4°C am 29. um 8 Uhr 45. Der Luftdruck bewegte sich bis zum 23. häufig im Hochdruckbereich. Erst ab dem 23. trat ein massiver Druckabfall auf. (Monatsschnitt: 1013,1 hPa)
Erwähnenswert:
Der Monat wies große Temperaturschwankungen auf, vor allem zwischen Monatsanfang und Ende Nach einer langen Durststrecke vom 7. bis zum 16. brachte ab dem 17. das Hoch „Kourosh“ sogar einen Hauch von Sommer zurück. Allerdings konnten wir Temperaturen von 26,9 Grad wie auf dem Hohen Peißenberg nicht erzielen. Schade nur, dass Dauernebel ab dem 20. ein Andauern des Altweibersommers bei uns zunichte machte und die niedrigen Temperaturen der letzten Tage den Schnitt massiv drückten.
In den beiden ersten Monatsdritteln konnte man mit der Sonnenscheindauer einigermaßen zufrieden sein. Leider wurden uns dann ab dem 20. fast 5 Tage in Folge ohne jeglichen Sonnenschein zugemutet. Dies verschlechterte die Bilanz des Monats deutlich. So fiel das Ergebnis gemischt aus: 10 Tagen ohne Sonnenschein standen wenigstens 7 Tage mit 6 Stunden Sonne oder etwas mehr gegenüber. Dennoch konnte mit 89 Stunden das Soll von 104 Stunden nicht erreicht werden.

Die Niederschlagsmenge lag mit 51 l/m² unter dem Schnitt (nur 89% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 14,6 Litern erzielten wir am 12. - bei bei einem Starkregen um 16 Uhr 30- Mit 16 Niederschlagstagen lagen minimal über dem Schnitt (normal 14). Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 4. um 14 Uhr 20 mit 37 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6 km/h im Normalbereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Ost-Südost.

Interessant am Rande:
Wie im letzten Monat auch zeigte sich das erste Monatsdrittel äußerst niederschlagsarm. Erst ein massiver Regenguss am 12. bei gleichzeitigem Gewitter ließ das Defizit etwas schwinden. Dennoch war der Monat letztlich immer noch zu trocken. Der Nebel schlug wieder etwas heftiger zu und anstatt der üblichen 11 Tage mussten wir 14 Tage mit Nebel in Kauf nehmen. Überraschend zeigte sich der Monat noch windärmer als die Vormonate und nur an 3 Tagen wurden Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr erreicht.

Nach einem etwas trüben Oktoberstart konnten wir den Tag der Deutschen Einheit bei meist strahlendem Sonnenschein feiern. Auch danach ging es bis zum 6. bei viel Sonne mit spätsommerlichen Temperaturen weiter. Danach erfolgte allerdings ein massiver Wandel. Erzielten wir tags zuvor noch nahezu 23°C, sank die Temperatur im Verlauf des 7. bei Regen vorübergehend auf 10°C ab. Dieses niedrigere und in den Folgetagen für die Jahreszeit fast zu niedrige Temperaturniveau blieb uns (Tiefpunkt am 15.) bis zum 16. erhalten. Doch dann kam das, was man immer wieder als „goldenen Oktober“ bezeichnet. Bei nach Nebelauflösung ganztägigem Sonnenschein war Aktivitäten in der freien Natur keine Grenzen gesetzt. Leider beendete ganztägiger Nebel ab dem 20. die Freude am bunten Laub und diese ungute Lage hielt bis zum 24. an. Ein massiver Wetterwandel vollzog sich am 27. Nach extremem Luftdruckabfall gelangte Kaltluft aus dem Norden zu uns. Ein überraschender Wintereinbruch war die Folge, der in seinem Geleit den ersten Frost und Schneefall mit sich brachte.
Insgesamt betrachtet war der Oktober in den beiden ersten Dritteln ein angenehmer Herbstmonat mit insgesamt zu wenig Niederschlag und einem überraschenden Wintereinbruch am Monatsende..

November
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck
 Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 5,3°C erheblich über dem Schnitt (normal 4,1°C). Es gab 22 kalte Tage (normal 23), nur einen Frosttag (normal 10) und keinen Eistag (normal 2). Das Tagesmaximum von 17,4°C wurde am 3. um 14 Uhr 40 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -3,3°C am 30. um 23 Uhr 40. Der Luftdruck wies eine große Schwankungsbreite auf: von sehr niedrigen 989 hPa bis zu 1032 hPa bei einem Schnitt von 1013,3 hPa.

Erwähnenswert:
Der Monat zeigte sich zunächst überaus mild. Vom 1. bis 15. lagen die Temperaturen durchgehend über dem Schnitt. Erstaunlich auch, dass im ganzen Monat nur ein einziger Frosttag auftrat. Man muss schon bis 2002 zurückgehen, um einen November mit so wenig Frosttagen zu finden. Obwohl uns der übliche Novembernebel zu schaffen machte (13 Nebeltage anstatt normal 9), war die Sonnenausbeute gar nicht so schlecht. 7 Tage mit 4 Stunden Sonne oder mehr konnten sich sehen lassen. Dennoch schlugen 17 Tage, die völlig ohne Sonnenschein waren, auf's Gemüt. Nichtsdestotrotz wurde das Soll von 46 Stunden exakt erreicht.
 Die Niederschlagsmenge lag mit 99,2 l/m² erheblich über dem Schnitt (76% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 30,8 Litern erzielten wir am 29. - bei Regen und Schneefall ab 0 Uhr. Mit 20 Niederschlagstagen lagen wir deutlich über dem Schnitt (normal 14), wobei 6 Tage nur durch Nebelnässen zustande kamen. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 7. um 7 Uhr 55 mit 37 km/h gemessen. (windgeschützte Lage) .
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,7 km/h im Normalbereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Südost.

Interessant am Rande:
Nach zwei merklich zu trockenen Monaten und im Gegensatz zum November 2011 mit nur 2,4 l/m² Gesamtniederschlag legte dieser Monat bereits zu Beginn einen nassen Start hin. Bis zum 5. waren schon 74% des monatlichen Niederschlags gefallen und am 11. war das Monatssoll bereits erreicht. Kein Wunder, dass bei der milden Witterung Schneefall erst am Monatsende auftrat. Mit 2 Schneetagen lagen wir genau im Schnitt. Erneut zeigte sich der Monat sehr windarm und nur an 3 Tagen wurden Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr erreicht.

 Der Monat begann mit einem für November recht angenehmen Start und am 3. stieg das Thermometer bei längerem Sonnenschein auf erstaunliche 17 Grad. In den Abendstunden des 4. setzte allerdings heftiger Regen ein, der sich am 5. bis in die Morgenstunden fortsetzte. Nach Nebelauflösung am 9. erwartete uns noch ein leidlich erfreulicher Spätherbsttag. Danach gewann allerdings für drei Tage graues, regnerisches Novemberwetter die Oberhand.
Doch am 13. bescherte uns massiver Luftdruckanstieg wolkenlosen Himmel und für die Jahreszeit angenehme 10 Grad. Obwohl diese Hochdrucklage anhielt, konnten wir in den Folgetagen nicht davon profitieren, da zäher Hochnebel einen Temperaturanstieg wie im südlichen Bayern verhinderte. Erst am 18. lichtete sich der Nebel und wir konnten wenigsten zwei Stunden lang mal wieder die Sonne sehen. Doch nach dieser Eintagsfliege ging es bis zum 24. gewohnt düster weiter. Da war es sehr wohltuend, als am 25. die Temperatur auf fast 14 Grad stieg und uns nahezu 3 Stunden Sonnenschein beschert wurde.
Stark fallender Luftdruck am Monatsende kündigte es an: am 29. setzte der erste Schneefall dieses Monats ein. Da es sich um extremen Nassschnee handelte, traten erhebliche Probleme auf den Straßen auf, auch durch die Last, die auf Bäumen lag und sie vielerorts umstürzen ließ.
Insgesamt betrachtet war der Monat in der ersten Hälfte überraschend mild und niederschlagsreich, in der zweiten Hälfte eher trüb und etwas kühler.
Dezember
Temperatur/Luftdruck Niederschlag/Wind Gesamteindruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 1,0°C unter dem Schnitt (normal 1,3°C). Es gab 27 kalte Tage (normal 29), 18 Frosttage (normal 18) und 7 Eistage (normal 7). Das Tagesmaximum von 13,8 °C wurde am 25. um 14 Uhr 30 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -14°C am 13. um 8 Uhr 20. Der Luftdruck wies große Schwankungen auf und lag im Schnitt bei 1013,2 hPa.

Erwähnenswert:
Die erste Monatshälfte war überaus frostig, der Winter hatte uns fest im Griff. Bis zum 14. lag die Temperatur 4,2 Grad unter dem Schnitt. Der kälteste Tag war dabei der 13. mit einer Durchschnittstemperatur von -10,3°. Dies sollte sich allerdings genau zur Monatsmitte ändern. Die Temperaturen stiegen deutlich über Null Grad und man konnte zusehen, wie die Schneedecke wegschmolz. Diese wesentlich wärmere und niederschlagsreiche Wetterlage blieb uns weitgehend erhalten. Und wieder einmal kam es zum berüchtigten „Weihnachstauwetter“, das mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% in der dritten Dezemberwoche auftritt.
Der Dezember ist naturgemäß eher ein sonnenarmer Monat. Dennoch schien die Sonne zumindest an 6 Tagen 4 Stunden oder länger. Damit wurde mit 56 Stunden das Soll von 43 Stunden erkennbar überschritten.

Die Niederschlagsmenge lag mit 106,6 l/m² beträchtlich über dem Schnitt (81% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 13,8 Litern erzielten wir am 27. - bei Regenschauern zwischen 11 Uhr und 24 Uhr. Mit 22 Niederschlagstagen lagen wir erheblich über dem Schnitt (normal 15). Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 27. um 19 Uhr 30 mit 52 km/h gemessen. (windgeschützte Lage) Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 9,3 km/h recht hoch. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus westlichen Richtungen.

Interessant am Rande:
Das erste Monatsdrittel bescherte uns bereits 7 Tage mit Schneefall, das Soll von 5 Schneeetagen war also schon mehr als erfüllt und am Ende des Monats waren sogar 11 Schneetage erreicht. Kein Wunder, dass sich der Dezember ähnlich wie der Vormonat mehr als niederschlagsreich zeigte. Dafür blieben wir von stärkerem Nebel weitgehend verschont. Mit 4 Nebeltagen lagen wir unter dem üblichen Wert von 7 Tagen. Nach 4 etwas windärmeren Monaten legte der Dezember deutlich zu und an 11 Tagen wurden Geschwindigkeiten von 30 km/h und mehr erreicht. So wurde der Monat nach Januar zum windreichsten Monat.

Der meteorologische Winteranfang stellte sich pünktlich am ersten mit Nebel und Frost ein. Auch Schneefall ließ in den Folgetagen nicht lange auf sich warten. In der Nacht zum 7. klarte es auf und die Temperaturen sanken am 9. auf fast -12 Grad. Stark fallender Luftdruck brachte uns in der Nacht des 10. eine erhebliche Menge Neuschnee. Dieser Schneefall setzte sich auch in den nächsten Tagen fort und wir konnten uns an einer herrlichen Winterlandschaft erfreuen, wenn auch ohne Sonnenschein. Weniger erfreulich war es für die Autofahrer, da es zu erheblichen Behinderungen und Unfällen führte.
Am 12. wurde uns bei erneut sehr kalter Nacht der fehlende Sonnenschein nachgeliefert: immerhin 6 Stunden Sonne. Wie von den Warndiensten angekündigt, setzte in der Nacht des 15. Regen ein, der auf den gefrorenen Böden zu extremer Glätte führte. Erneuter Schneefall am 21. konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mit einer weißen Weihnacht nichts werden würde, denn schon im Tagesverlauf ging der Schneefall in Regen über. Am 25. erwarteten uns dann mit einem Maximum von fast 14 Grad nahezu frühlingshafte Temperaturen, ein neuer Rekord für die Weihnachtszeit.
Insgesamt betrachtet war der Monat in der ersten Hälfte deutlich zu kalt und schneereich. Die zweite Hälfte dagegen zeigte sich zu warm und sehr niederschlagsreich..

 
Diesen Bericht + Temperatur- u. Niederschlagsgrafik als pdf-Dokument laden (gesamtes Jahr):
Monatsbericht 2012 
Diesen Bericht + Temperatur- u. Niederschlagsgrafik als pdf-Dokument laden (Einzelmonate):
Januar Februar März April Mai Juni
Juli August September Oktober November Dezember